Samstag, 12. August 2017

[Rezension] "Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft" von Andrew Lane (Band 1)


Young Sherlock Holmes

Der Tod liegt in der Luft

von Andrew Lane

aus dem S. Fischer-Verlag – FJB


Genre: Jugendroman
Empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Taschenbuch mit 416 Seiten
Deutsche Erstausgabe: Februar 2012

ISBN-Nr.: 978-3596193004
Preis Buch (9,99€)
Preis E-Book (9,99€)


Inhalt:
Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öde geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders, und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.


Meine Meinung:
Aufmerksam auf Sherlock Holmes bin ich durch die Mini-TV-Serie „Sherlock“ geworden, wo die beiden Schauspieler Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes) und Martin Freeman (Dr. Watson) ermitteln. Was mir besonders gut an dieser Serie gefiel, war das Ermitteln in der heutigen Zeit, jedoch ohne Verlust des gewissen britischen Humors und Sherlocks Eigenarten. Dennoch fragte ich mich immer wieder, wie es nun alles mit Sherlock Holmes angefangen hat. Wie ist er wirklich zum Ermitteln und somit zu seinem Titel „der Meisterdetektiv von London“ gekommen? Ich muss gestehen, dass ich die Erstwerke vom Autor Arthur Conan Doyle nicht kenne, sowie die weiteren Werke mit Sherlock Holmes durch verschiedene Autoren. Denn die fiktive Figur des Detektiv Sherlock Holmes ist durch seinen Erfolg in mehreren Romanen, sowie Filmen dargestellt. Meine Aufmerksamkeit hat sich dann auf die Jugendbuchreihe „Young Sherlock Holmes“ vom Autor Andrew Lane gezogen. Allein der kurze Inhalt auf der Rückseite versprach mir die Antworten zu finden, die ich gegenüber Sherlock Holmes hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht und hab nun ein besseres Bild von meinem Lieblingsdetektiv.

Wenn man den 1. Band „Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Luft“ in den Händen hält, merkt man gleich, dass es sich um den Meisterdetektiv handeln muss. Im Hintergrund sieht man den Big Ben mit einem Teil des Palace of Westminster. Und im Vordergrund befindet sich der jüngere Sherlock Holmes, der mit einem Schwert zum Angriff oder zur Abwehr bereit steht. Doch leider merkt man gleich beim Lesen der Inhaltsangabe, dass dieses Cover täuscht. Denn die richtige Geschichte zum Roman spielt in fernen Farnham, wo seine Verwandtschaft lebt. In der ganzen Geschichte spielt leider nur ein Teil davon in London, das ich persönlich sehr schade finde und somit auch das Cover unpassend ist. Denn man kennt Sherlock Holmes, wie er in London ermittelt. Das ist in unter anderen eine Art seines „Merkmal“ und dieses wurde leider fürs Cover benutzt. Jedoch die Abbildung von Sherlock Holmes passt sehr gut. In Laufe der Geschichte lernt man immer mehr vom jungen Holmes kennen, und auch, wie er immer mehr in Schwierigkeiten gerät. Es gibt sogar eine Szene im Roman, wo er mit diesem Schwert gegen seinen Gegner kämpft und da hatte ich gleich diese Abbildung vor Augen. Das schöne dabei ist auch, dass man nur rein grob Sherlock Holmes sieht und Feinheiten, was z.B. sein Gesicht angeht, weg gelassen wurde. Dadurch, dass die Romanfigur schon mehrere Male durch andere Schriftsteller, sowie Schauspielern verkörpert wurde, bleibt es in diesem Fall dem Leser selbst überlassen, wie er sich den Charakter bildlich vorstellt.

Auch der Titel, sowie der Untertitel passen hervorragend zum Buch. In diese Jugendbuchreihe geht es um den jüngeren Sherlock Holmes, der wohl in dem Alter von 14 Jahren ist und noch auf einer Jungenschule geht. Somit kommen keine Verwechslungen mit den erfahrenden, älteren Meisterdetektiv auf. Auch der Untertitel „Der Tod liegt in der Luft“ ist zwar am Anfang etwas verwirrend, doch schon gleich am Anfang des Romans wird dem Leser bewusst, worum es sich dabei vielleicht handeln könnte, ohne genaueres zu verraten. Denn es wird gleich im Prolog beschrieben, wie eine mystische und dunkle Wolke durch ein Fenster flieht, wo gerade jemand um sein Leben geschrien hat. Nach und nach im Verlauf der Geschichte wird dann Aufgedeckt, womit man es zu tun hat.

Dabei ist die Spannung in diesem Fall auch sehr gut aufgebaut. Als erwachsender Leser muss man bitte daran denken, dass es sich hierbei um einen Jugendroman handelt und somit die tiefere Spannung eines Krimis oder Thrillers hier nicht zu finden ist. Sie wird jedoch gleich am Anfang an aufgebaut, wo Matty den ersten Mord durch einen blöden Zufall miterlebt. Es gibt zwar immer wieder Phasen in den Roman, wo sich die Erzählung etwas in die Länge zieht, jedoch verliert Andrew Lane nie den Hauptfaden zur Geschichte und baut so die Spannung konstant auf. Dabei beschreibt er nicht nur, in welchen Situationen unsere Charaktere sich gerade befinden, sondern schreibt auch sehr bildgerecht die Umgebung. Ein England, welches im Zeitraum in den 1860er Jahren spielen könnte. In dieser Zeit reisten die Menschen noch mit Kutschen von einem Ort zum Anderen, statt Handy oder Emails gab es noch die alte schriftliche Postzustellung, wo man die Briefe noch mit einem Wachssiegel versiegelte, oder falls die Nachricht eilig war, wurde eine Telegramm gestellt. Und genau diese ganzen Details hat der Autor so gut mit in die Geschichte hinein gebracht, dass man als Leser selbst das Gefühl hat, im damaligen England zu leben. Was mich jedoch etwas störte, waren die sehr langen Kapitel. Man konnte zwar auch so sehr gut das Buch zur Seite legen und die Geschichte daraufhin weiter verfolgen. Doch an manchen Abschnitte fragte ich mich selbst, warum der Autor nur einen Absatz gemacht hat und nicht gleich ein neues Kapitel begonnen hat. So passiert in einem Kapitel sehr viele unterschiedliche Ereignisse, manchmal auch auf darauffolgenden Tageszeiten.

Die Charaktereigenschaften von Sherlock Holmes sind sehr identisch mit den älteren Holmes, den ich aus der Mini-TV-Serie kenne. Der leichte Stursinn, die schnelle Auffassungsgabe, die unermüdliche Neugierde, sowie die Liebe zu rothaarigen Mädchen. In manchen Situationen musste ich regelrecht schmunzeln, wie so manche Eigenart von Sherlock zu Leben erweckt wurde und im Laufe seines Leben beibehalten wurde. Bzw., wie der Autor Andrew Lane es geschafft hat, die Charakterzüge vom älteres Sherlock auf den Jüngeren zu projizieren.
Auch sein älterer Bruder Mycroft wird in diesem Roman erwähnt und spielt unterschwellig eine gewisse „größere“ Rolle. Schon gleich im ersten Absatz, wo Mycroft auftaucht, musste ich regelrecht lachen. Denn diese typische Redensart von ihm, mit einem leichten Anteil von Überheblichkeit und Besserwisserisch kenne ich nur zu gut aus der Serie. Somit hat sich dieser Mycroft gleich ein Platz in meinem Herzen gesichert, und dabei hatte ich gleich den Schauspieler Mark Gatiss vor Augen gehabt. Er spielt zwar selbst im Roman kaum mit, doch es ist eine wichtige Kontaktperson für Sherlock, die ihm innerlich immer wieder Halt gibt.
Etwas traurig war ich, dass leider mein persönlicher Lieblingscharakter Dr. Watson nicht vorkam. Aber durch die Serie wusste ich, dass sie sich eben erst im erwachsenden Alter kennenlernen, wo Dr. Watson durch eine Kriegsverletzung zurück nach London kommt und somit sein Weg zu Sherlock findet. Doch in dieser Jugendbuchreihe ermittelt Sherlock nicht alleine. Es gibt dabei 2 wichtige Nebencharakter, die Sherlock an der Seite stehen. Als seinen „treuen Begleiter“ steht im der Waise und Alleingänger Matthew Arnatt (kurz Matty genannt) zur Seite. Er entdeckt auch den ersten Mordfall und durch einen kleinen Zufall findet er das Vertrauen zu Sherlock und somit beginnt die Jagd nach der Wahrheit. Außerdem steht Sherlock der Lehrer Amyus Crowe zur Seite, der ihm die entsprechenden Schlussfolgerungen beibringt und somit wohl auch seine Leidenschaft zum Ermitteln verschafft.
Auch der „Bösewicht“ hatte seine typischen Charakterzüge, wie ich sie bisher bei den Gegner von Sherlock aus der Serie kenne. Und dabei hat Andrew Lane es auch geschafft, dass dieser Charakter bis zum Schluss geheimnisvoll bleibt. Man erfährt zwar so nach und nach, wer es ist und warum er diese Tat vollzog, jedoch bleibt er weiterhin im Dunkeln verborgen.
Etwas verwirrend fand ich es, dass in diesem Roman sogar sehr kurz seine Schwester erwähnt wird. Zwar nicht wirklich ins Detail genau, jedoch muss ich nun gestehen, dass ich erst ab der 4. Staffel der Mini-TV-Serie davon erfuhr, dass Sherlock und Mycroft eine Schwester haben. Aber zum Glück hat sich Andrew Lane mit den Details der Schwester noch sehr zurück gehalten und somit hoffe ich, dass ich sie bald in den nächsten Bänden vielleicht besser kennen lernen werde.


Mein Fazit:
Wer den Meisterdetektiv von London, Sherlock Holmes, in irgendeiner Art kennt, wird sich in die jüngere Ausgabe von ihm in der Jugendbuchreihe „Young Sherlock Holmes“ verlieben. Andrew Lane hat es geschafft, einen jungen Sherlock zu erfinden, der trotzdem seine Eigenarten besitzt und dadurch zum Ermitteln kommt. Mit seiner Spannung um die Mordfälle von Farnham, und die dadurch entstehenden Komplikationen von Sherlocks Leben, schafft er es bis zum Ende den Leser zu fesseln. Man fiebert regelrecht mit und man möchte nun unbedingt wissen, wie es nun in den folgenden Bänder mit Sherlock weitergeht. Ich selbst freue mich, auf ein weiteres Abenteuer des jungen Sherlock Holmes.

Dienstag, 8. August 2017

Gemeinsam Lesen 08/2017 - Erneutes Lesen?

Hallo ihr Lieben!

Die Woche schreitet langsam voran und mein Urlaub geht langsam zu Ende. Aber trotzdem genieße ich noch die Tage, auch wenn der Alltag einem immer mehr einholt. Ich sitze dann gemütlich auf der Terrasse und genieße neben meinem Heißgetränk meinen aktuellen Roman. Denn ab nächster Woche komme ich nur noch am Wochenende dazu, mich zu entspannen.

(Bildquelle siehe *hier*)

Mit der AktionGemeinsam Lesen von Schlunzen-Bücher stelle ich euch nun meinen aktuellen Roman vor. Vielleicht hab ich somit einen kleinen Lesetipp auch für euch.
(Falls du auch an ihrer Aktion dran teilnehmen möchtest, dann schau doch mal auf ihrem Blog vorbei. Denn die Fragen kannst du als Bloggerin, sowie als Leserin beantworten.)

1. Frage: Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
In dieser Woche lese ich den ersten Band der Jugendromanreihe „Young Sherlock Holmes – Der Tod liegt in der Lust“ vom Autor Andrew Lane. Und zurzeit befinde ich mich auf der Seite 261 von 390.

2. Frage: Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Du sieht nett aus“, sagte Sherlock, als er ihr gegenüber Platz nahm und der Kutscher seine Tasche hinten bei dem anderen Gepäck verstaute.

3. Frage: Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Seit ich die Serie „Sherlock Holmes“ mit den Schauspielern Benedict Cumberbatch und Martin Freeman gesehen habe, bin ich ein richtiger Sherlock Holmes Fan geworden. Nicht nur, dass es in meiner Lieblingsstadt London spielt, sondern auch die Art und Weise, wie Sherlock ermittelt, haben es mir angetan. Und ich muss euch nun gestehen, davor kannte ich den Namen nur so vom Hörensagen her, habe aber nie die Werke über den Meisterdetektiv gelesen. So dachte ich mir, was wäre, wenn ich die Geschichte von Sherlock lese, wo er selbst noch ein Jugendlicher war. Vielleicht bekommt man dabei so manche Information, die in der Serie fehlten. Wie er z.B. zum Ermitteln gekommen ist, und/oder warum er eben so eine gewisse Eigenart besitzt. Und diese Antworten finde ich wirklich in den 1. Band der „Young Sherlock Holmes“-Reihe. Auch von der Story und der Spannung her (man muss dabei aber bedenken, dass es sich hier um ein Jugendroman handelt), bin ich regelrecht gefesselt und kann es kaum erwarten, mit Sherlock weiter auf Ermittlungstour zu gehen.

Klappentext:
Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen – bei Tante Anna in Farnharm. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders, und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron – das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektiv beginnt.

4. Frage: Nimmst du dir bei bestimmten Büchern vor, sie nochmal zu lesen? Wenn ja, tust du es wirklich?
Als meine große Leidenschaft mit dem Lesen angefangen hat, hab ich jedes Buch behalten und gedacht: Ja, die werde ich nochmal lesen. Nur leider ist es bis heute nie dazu gekommen und so hatten sich an die 500 Bücher bei mir angesammelt. Als ich dann im März zu meinem Freund gezogen bin, musste ich mich von einigen meiner Bücher trennen. Ich darf nur noch die behalten, die mir besonders gut gefallen haben, die eine besondere Erinnerung haben oder signiert sind. Denn da meinte mein Freund: Falls mir doch irgendwann mal der Lesestoff ausgeht, werde ich diese Bücher eher nochmal in die Hand nehmen, als sonst irgendeines. Aber wir Beide wissen ganz genau, so lange ich Buchbloggerin bin, wird das wohl nie der Fall sein.

Welches Buch liest ihr gerade aktuell? Und gefällt es euch?
Seid ihr vielleicht auch Fans von Sherlock Holmes und kennt diese Jugendbuchreihe? Falls nicht, wäre sie dann etwas für euch?

Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Woche,
eure Shelly

Montag, 7. August 2017

Montagsfrage 06/2017 - Schönstes Cover

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gekommen. Für mich fängt nun meine letzte Urlaubswoche an, die ich Zuhause verbringen werde. Denn neben den üblichen Hausarbeiten stehen noch so andere Aufgaben an, die ich extra immer bis zum Urlaub hin verschoben habe. So werde ich später noch meine Terrasse auf Vordermann bringen und danach es mir mit meinem aktuellen Buch „Young Sherlock Holmes Band 1“, oder einer weiteren Folgen meiner aktuellen Serie „The O.A.“ gemütlich machen. Doch nun gönne ich mir mit einem Latte Macchiato eine kleine Verschnaufpause und werde für euch die aktuelle Montagsfrage beantworten.
(Falls du auch Lust hast, die Montagsfrage von der Bloggerin Buchfresserchen zu beantworten, so schau doch einfach auf ihrem Blog vorbei.

(Bildquelle siehe *hier*)

Wenn du dir deine letzten 10 Neuzugänge anschaust, welches ist das schönste Cover?


Erst musste ich mir überlegen, welche Bücher ich nun zum Schluss bekommen habe und wie die Cover aussehen. Doch nach ein paar Minuten hatte ich ein ganz bestimmtes Bild vor meinen Augen. Ich weiß nicht genau, ob es nun zu den letzten 10 Neuzugänge gehört, aber all so lange ist es nun auch noch nicht her. Es handelt sich dabei um den Roman „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald. Da ich im Allgemeinen sehr darauf achte, wie ein Cover aussieht (bin auch so ein typischer Bücherkäufer, der in erster Linie nach dem Cover geht), ist es mir damals direkt in den Neuerscheinungen aufgefallen. Dieses dunkle, leicht mystische blau mit der silbernen Schrift, das Gartentor mit dem dahinterliegenden Gebäude haben mich sofort in den Bann gezogen. Wie ich auch bereits in meiner Rezension dazu geschrieben habe, fand ich das Cover auch sehr ansprechend zur Geschichte des Romans. Dabei habe ich mir das Hauptcollegegebäude immer so wie auf dem Cover vorgestellt. (Die Rezension könnt ihr HIER nachlesen.)

Was haltet ihr von dem Cover zu „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald?
Und für welches Cover hättet ihr euch entschieden?

Ich wünsche euch noch eine schöne restliche Woche.
So lange die Sonne noch scheint, werde ich nun die Gartenarbeit auf meiner Terrasse erledigen.

Eure Shelly

Sonntag, 6. August 2017

[Urlaub an der Ostsee] Teil 1 - Die Anreise

Hallo ihr Lieben!

Die Hälfte von unserem Urlaub ist nun auch schon vorbei. Da freut man sich das ganze Jahr über auf diese zwei Wochen, man arbeitet daraufhin, oder in meinem Fall war es eher ein Lichtblick gegenüber meinen ständigen Spätschichten und Samstagsdienste. Doch nun, wo der Urlaub schon zur Hälfte rum ist, fragt man sich, wo ist die Zeit geblieben? Aber vielleicht liegt es auch daran, dass wir einfach eine tolle Zeit hatten und somit die Tage nur so an einem vorbei geflogen sind.

Denn in diesem Jahr war der Urlaub etwas Besonderes für mich/uns gewesen. Denn es war unter anderem der erste gemeinsame Urlaub mit meinem Freund gewesen, wo wir auch mal verreist waren. Bisher blieben wir immer Daheim und haben es uns dort recht gemütlich gemacht. Entweder mit Filme-/Serientage, Spieletage oder mit kleinen Ausflügen, wie z.B. in die Therme. Aber da in diesem Jahr auch meine Großeltern ihre goldene Hochzeit feierten und meine Verwandtschaft ca. 600km weiter weg wohnen, mussten wir eben „verreisen“. Und eins kann ich euch jetzt schon sagen, diese paar Tage am Meer taten uns Beide richtig gut, mal vom Alltag Abschied zu nehmen.

Um euch von unserem Urlaub zu berichten, welche Katastrophen wir erlebt haben, oder schöne Erinnerungen im Kopf geblieben sind, unterteile ich diesen Bericht in mehrere Abschnitte. Denn er wird doch etwas länger, als ich zuerst dachte.

Die Anfahrt:
Eins muss ich euch vorweg sagen, an manchen Stellen war der Urlaub auch so richtig Nerven raubend, wie z.B. die Hinfahrt nach Eckernförde, wo wir gut 11 Stunden unterwegs waren. Im Übrigen: Eigentlich sollte die Fahrt nur 6 Stunden dauern. Wir haben vorsichtshalber mal 7-8 Stunden eingeplant, um mal kleine Pause für die Toilette, Essen und Trinken einzulegen. Jedoch meinte die A7 es nicht gut mit uns. Denn durch einen Erdrutsch bei Hannover (die Woche davor war der kräftige Dauerregen gewesen, und in manchen Regionen von Deutschland waren die Städte sogar überschwemmt) mussten wir schon gleich die erste Umleitung fahren, die einige Minuten auf unsere Fahrzeit setzte. Dann hatten wir das Glück, dass wir auch noch zu Beginn der Sommerferien von Bayern losfuhren, wo nun nicht nur durch die Familien aus Bayern die Straßen voll waren, sondern auch gleichzeitig alle Bundesländer nun Ferien hatten und somit ein allg. großes Verkehrsaufkommen war. An sich eigentlich kein Problem, wenn nicht immer wieder Unfälle passierten und somit zur „kurzzeitigen“ Vollsperrung der Autobahn kam. Denn genau das ist uns 4 mal auf der Strecke von Hannover nach Rendsburg (dort endete für uns die Fahrt auf der A7) passiert. Und wir waren noch so schlau und dachten, dass wir auf unser Navi vertrauen, der gleich mit einer Umgehungsroute ankam. Nur leider wusste dann das Navi nicht, dass gerade mitten in der neuen Route die Landstraße gesperrt ist, weil sie neu gemacht wird. Somit sind wir einmal quer durch ganz Niedersachsen gefahren. An sich ist es ja auch nicht schlecht. So sieht man dann Ecken von Deutschland, die wir vorher noch nie gesehen haben. Wie ein kleines Dorf namens „Texas“. Das nächste Mal buchen wir dort eine Ferienwohnung und erzählen allen schön, dass wir in Texas Urlaub machen. Aber ohne den Hinweis, dass wir nur das kleine Dorf in Niedersachsen meinen und nicht in die USA fliegen. Aber Spaß beiseite: Uns war nicht zum Lachen zumute, als wir auf die Ankunftszeit schauten und die immer weiter in den späten Abend ging. Bis wir kurz vor Hamburg wieder auf die A7 gefunden haben, waren somit auch schon wieder fast 2 Stunden vergangen und die Nerven lagen langsam blank. Wir waren seit 6 Uhr morgens mit dem Auto unterwegs und hatten bisher auch nicht wirklich Pausen gemacht. Der Hunger kam immer mehr und auch die verzweifelte Suche nach einer öffentlichen Toilette wurde zur Qual, wenn man nur links und rechts Felder um sich hatte. Ich meine, als Mann hat man es ja wesentlich leichter, aber ich als Frau? Ich muss euch gestehen, ich kann es nicht, einfach so in der Wildnis mich in ein Gebüsch zu hocken. Da bin ich wohl wirklich zu sehr verwöhnt vom Großstadtleben.
Als wir dann endlich in Hamburg ankamen, sind wir natürlich direkt in den Berufsverkehr geraten. Wir standen regelrecht Schlange, um in den Elbtunnel zu fahren. Also schlichen wir mehr oder weniger auf der A7 voran. Klar meinte unser Navi, es gibt Alternativen. Aber wir waren so sauer, dass wir meinten: Wir bleiben nun auf der A7, egal welcher Stau noch kommt. Und leider hörte es wirklich nicht auf. Nach gequälten 45 Min durch Hamburg kamen wir dann in Neumünster in den nächsten Stau. Ich muss euch nun sagen, es war das erste Mal, dass ich allg. eine so lange Strecke „am Stück“ gefahren bin und somit wurde ich immer genervter. Selbst mein Freund traute sich kaum noch etwas zu sagen. Ich glaube, leben wir in einem Zeichentrick, hätte ich mich wohl in eine giftgrüne Hexe verwandelt, die statt Wörter pures Gift spuckt. Aber nach 11 Stunden war der Spuk zum Glück endlich vorbei und wir sind heil an unserem Ziel angekommen. Einem Hotel, direkt am Hafen, somit vielleicht nur 5 Minuten Fußweg vom Strand entfernt.

Aber wie nun unser Aufenthalt in Eckernförde war, könnt ihr bald in meinem nächsten Bericht lesen.
Doch so verratet mir doch mal: Hattet ihr auch mal eine so chaotische Anreise gehabt? Und was macht ihr, wenn ihr im Stau steht?

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,
eure Shelly


Dienstag, 11. Juli 2017

.:Gemeinsam Lesen:. 07/2017 - Buch-Zitate

Guten Morgen ihr Lieben!

Ihr habt mir heute früh schon gleich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 7 Kommentare zu meinem Post von gestern (Montagsfrage)! Ich muss gestehen, so viele hatte ich bisher noch nie gehabt und bin so richtig glücklich darüber. Deswegen muss ich nun mal ein ganz großes DANKESCHÖN an euch sagen! Ihr seid echt tolle Leser und unterstützt mich, diesen Blog auch weiterzuführen, egal wie es mir gesundheitlich gerade geht.

Wo wir gerade von der Gesund reden... Mir geht es irgendwie immer schlechter. Ich hab immer mehr Angst, dass nun meine Bandscheibe weiter raus gekommen ist und ich doch operiert werden muss. Die Schmerzen lassen irgendwie nicht mehr nach, trotz Schmerztherapie. Und auch meine Hand schläft immer mehr ein, so dass es richtig weh tut. Morgen geht es wieder zum Schmerzarzt und mal sehen, was er dazu sagt. Er meinte ja schon letztes Mal, wenn es nicht besser wird, dass ich ins MRT muss. Aber davor hab ich auch total die Panik. Denn in letzter Zeit hab ich immer mehr diese Angst mit zu engen Räumen bekommen. Kennt ihr da vielleicht Tricks, wie man sich ablenken kann?

Aber kommen wir nun mal zu der Aktion „Gemeinsam Lesen“ von der Bloggerin Schlunzen-Bücher:


1. Frage: Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Mein täglicher Begleitet ist diese Woche der Thriller „The Girl Before – Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot“ von JP Delaney und bin auf Seite 111 von insgesamt 398 Seiten.

2. Frage: Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Als Mia weg ist, setze ich mich an meinen Laptop und tippe „Elizabeth Mancari“ ein, um noch einen Blick auf sie zu werfen, ohne dass Mia mir über die Schulter späht.

3. Frage: Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ein großes Dankeschön an den Penguin-Verlag, der mir diesen tollen Thriller zur Verfügung gestellt hat. Ich bin regelrecht begeistert von der Geschichte und fiebere immer mehr mit. Das tolle dabei ist, dass die Story aus 2 verschiedenen Frauen erzählt wird. Einmal aus der Sicht der aktuellen Frau Jane und im nächsten Kapitel von der Ehemaligen Emma. Somit kann man sehr gute Vergleiche zwischen den Beiden setzen und man lernt immer mehr etwas über den Täter, was zB seine Vorlieben kennen.

Klappentext:
Ein hochmodernes Haus. Zwei Frauen. Ein Verbrechen.
„Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht alleine bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.“

Mehr verrät uns die kleine Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches nicht. Es gibt zwar eine längere im Klappenumschlag, aber die wollte ich nicht vorher lesen. Nicht, dass dort zu viel verraten wird.

4. Frage: Gibt es ein Zitat aus einem Buch, das du dieses Jahr (oder generell) gelesen hast, und dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Ich muss euch gestehen, ich finde viele Zitate schön, nur leider merke ich mir nie eines von ihnen. Ich wollte mir auch schon immer ein „Zitate-Buch“ anlegen, doch diese Idee vergesse ich dann immer recht schnell wieder, wenn ich im Schreibwarengeschäft shoppen bin. Da ich aber ab August mit dem Bullet Journal so richtig anfangen werde, kommen dort dann die Zitate von meinen gelesenen Büchern rein. Aber im Momentan kann ich euch kein Zitat nennen. Tut mir sehr leid.

Das waren wieder die 4 Fragen für den Dienstag. Ich hoffe, ihr seid gestern alle gut in die Woche gekommen. Ich wünsche euch somit eine schöne restliche Woche. Lasst euch nicht stressen.
Eure Shelly

Sonntag, 9. Juli 2017

.:Montagsfrage:. 05/2017 - Bücher für den Urlaub

Guten Morgen ihr Lieben!

Seit über einer Woche geht es mir gesundheitlich nicht wirklich gut. Meine starken Schmerzen im Nacken-/Schulterbereich sind wieder da und machen mir meinen Alltag richtig schwer. Nun darf ich wieder jede Woche zur Schmerztherapie und zur Krankengymnastik gehen (und das bei meiner Schichtarbeit!). So bleibt wirklich kaum noch freie Zeit für einem selber übrig, und wenn man diese hat, liegt man mit Schmerzen flach. Aber ihr kennt mich ja, ich kämpfe einfach gegen die Schmerzen an und lass die Krankheit nicht gewinnen. Und somit starte ich wieder lesend und bloggend in die neue Woche. Mein alltäglicher Begleiter ist der Thriller „The Girl Before – Sie war die du. Und jetzt ist sie tot.“ von JP Delaney und bisher gefällt er mir richtig super. Aber mehr dazu gibt es Morgen hier auf meinem Blog zu lesen.

Aber kommen wir nun zum hauptsächlichen Grund, warum ich euch wieder schreibe: Es ist Montag! Eine neue Woche beginnt nun wieder und diese hat positive, sowie auch negative Seiten an sich. Das negative ist, dass ich mal wieder Spätschicht habe. Ich hab wirklich das Gefühl, dass ich nur noch abends auf der Arbeit bin und somit mein Leben in der Frühe abspielt. Aber das positive in dieser Woche ist, dass es nur noch 3 Wochen bis zum Urlaub sind. 3 Wochen, wo man zur Arbeit geht und sich mit der Werkstatt noch rum schlägt. Aber dann ist endlich richtig Entspannung angesagt.

Oh je, ich schweife wieder ab... Denn eigentlich wollte ich euch die heutige „Montagsfrage“ von der Bloggerin Buchfresserchen vorstellen. Und das heutige Thema passt richtig gut:


Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Wie ihr ja eben schon gelesen habt, hab ich ihn 3 Wochen Urlaub und natürlich mache ich mir da auch Gedanken, welche Bücher ich mitnehmen soll. Es werden jedoch keine 5 Bücher bei mir sein, da wir auch viel vor haben und ich somit (wenn überhaupt) nur abends die Chance habe, in ein Buch abzutauchen. Bei mir persönlich werden es nur 3 Bücher werden und diese stehen auch auf den ersten Plätzen der Liste. Die anderen beiden Bücher werde ich wohl aber auch bald lesen:

„The Cage – Entführt“ von Megan Shepherd
„Nachtblumen“ von Carina Bartsch
„Bloody Rosemary“ von Katharina M. Mylius
„Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten“ von Kerstin Gier
„Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer


Welche Bücher würdet ihr mitnehmen auf eure Reise? Vielleicht sogar auch eins von meinen?
Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart,
eure Shelly

Montag, 26. Juni 2017

.:Gemeinsam Lesen:. 06/2017 - Buchblogger-Elite

Guten Morgen ihr Lieben!

Eben war ich gerade schon für eine halbe Stunde walken gewesen. Ein herrliches Gefühl, noch vor der Arbeit sich auszupowern und mit neuer Energie in den Tag zu starten. Und diese neue Energie nutze ich gleich mal für die „GemeinsamLesen“-Aktion von der Bloggerin Schlunzen-Bücher. Mit meinem Müsli, Kaffee und dem aktuellen Roman setze ich mich nun für euch an den Laptop und beantworte die 4 Fragen.


1. Frage: Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Seit Sonntag lese ich „Manchmal ist es schön, dass du mich liebst“ von Marie Vareille aus dem Penguin-Verlag und bin aktuell auf der Seite 149 (von 316 Seiten).

2. Frage: Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Er spricht mit ihr, ohne seinen finsteren und intensiven Blick von ihr abzuwenden, Stil Pirat mit zweifelhafter Vergangenheit.

3. Frage: Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ein großes Dankeschön an den Penguin-Verlag, der mir diesen tollen Roman zur Verfügung gestellt hat. Seit der ersten Seite bin ich richtig begeistert davon. Und bei manchen Situationen hab ich mich irgendwie selbst wiedererkannt und musste einfach los lachen.

Klappentext:
Die Freundinnen Chloé und Constance sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Doch in einem sind sie sich einig: Es muss sich endlich etwas ändern in ihren Leben. Für die nächsten sechs Monate schließen sie einen Pakt – während die schüchterne Constance in Paris versucht, die Liebe zu finden, will Chloé in einem kleinen Dorf in Bordeaux einen Roman schreiben und sich um ihre kranke Großmutter kümmern. Und endlich ihren Exfreund vergessen! Aber die idyllischen Weinberge halten so manche Überraschung für Chloé bereit...

4. Frage: Buchblogger-Elite. Gibt es so was? Zählst du dich dazu bzw. wie steht du dazu?
In gewisser Weise glaube ich schon, dass es eine Buchblogger-Elite gibt. Denn mir selbst als Bloggerin ist es aufgefallen, dass immer bestimmte Blogger die tollsten Neuerscheinungen oder Aktionen vom Verlag bekommen. Und ich habe somit großes Respekt vor denen. Denn diese Blogger sind schon seit Jahren aktiv und haben so ein starkes Durchhaltevermögen, dass ich regelrecht neidisch werde. Aber mein Ziel ist es auch, irgendwann mal in ferner Zeit, etwas mehr bekannter zu werden und vielleicht zu diesen großen Bloggern zu gehören. Mein Durchhaltevermögen verdanke ich somit auch meinen Freund, der immer hinter mir steht, wenn es um das Thema Buch, Lesen und Bloggen geht.


Das waren wieder die 4 Fragen für den Dienstag. Ich hoffe, ihr seid gestern alle gut in die Woche gekommen. Ich wünsche euch somit eine schöne restliche Woche. Lasst euch nicht stressen.
Eure Shelly

Freitag, 16. Juni 2017

.:Rezension:. "Tödliches Blau" von Katharina M. Mylius

Tödliches Blau

von Katharina M. Mylius

aus dem Dryas-Verlag


Taschenbuch mit 256 Seiten
Deutsche Erstausgabe: März 2017
Teil einer Serie: Green & Collins - 4. Fall
(Auch als Einzelband gut lesbar)

ISBN-Nr.: 978-3940258687
Preis Buch (11,00€)
Preis E-Book (6,99€)

Klappentext:
Der Trainer des Ruderclubs der Universität Oxford treibt tot in der Themse. Zunächst sieht es danach aus, als sei der Mann ertrunken. Doch dann verdichten sich die Hinweise, dass er hinterlistig ermordet wurde. Das Inspektoren-Duo Heidi Green und Frederick Collins ermittelt und findet heraus, dass sich der ehrgeizige Trainer mit seiner harschen Art viele Feinde gemacht hat. Dabei gerät ein Ruderer besonders ins Visier der Ermittler. Wenig später wird jedoch auch er tot aufgefunden...

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Im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks bin ich auf diesen Titel gestoßen. Und ich bin sehr begeistert davon. Nur finde ich es irgendwie schade, dass man von der Autorin Katharina M. Mylius nicht schon eher etwas in der Öffentlichkeit gehört hat.

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt auch gut zu diesem Krimi. Man sieht die Magdalenbrücke über den Fluss Cherwell, mit einem Ruderboot in abendlicher Stimmung. Wobei sich das Blau vom Wasser sich mit dem Nachthimmel vereint. Was jedoch etwas traurig ist, dass in diesem Krimi der tote Trainer des Ruderclubs bei der Folly Bridge an der Themse gefunden wurde, und somit dieses Abbild auf dem Cover nicht ganz dazu passt. Wobei der Baustil der Brücken sehr identisch sind, jedoch besitzt die Magdalenbrücke diesen besonderen Turm. Aber daran sollte man sich nicht stören. Denn in erster Linie geht es um einen Mord im Ruderclub der Universität Oxford. Und weil man bei den ganzen Ermittlungen sich auch immer mit diesem Ruderclub sich auseinandersetzen muss, passt somit das vollbesetzte Boot auf diesem Cover richtig gut. Ganz kurz gefasst: Man erkennt sofort, dass dieser Krimi in Oxford spielt und das die Sportart Rudern wohl etwas damit zu tun hat. Somit ein sehr gut ausgewähltes Cover. Aber auch der Titel „Tödliches Blau“ passt gut dazu und somit auch zum eigentlichen Motiv. Denn wenn man sich überlegt, wieso gerade der Trainer des Ruderclubs der Universität Oxford tot in der Themse gefunden wird, hat man gleich 2 Anhaltspunkte für den Titel.

Die Geschichte fängt sofort mit dem Entdecken des toten Trainers an. Jedoch nicht als Prolog mit Ansicht des Mörders, sondern schon direkt von dem Kommissar Frederick Collins. Dieser wird, genauso wie seine Partnerin Heidi Green, telefonisch darüber informiert und sind sofort am Tatort. Und schon befindet sich gleich der Leser in den Ermittlungen des Mordes. Dabei schreibt die Autorin immer wieder aus der Sicht von Frederick oder Heidi. Mir fiel dabei aber kein bestimmtes Muster auf, von welchem Kommissar gerade die Rede ist. Es gibt mehrere Abschnitte, wo alles aus der Sicht von einem der beiden Ermittlern geschrieben wurde. Aber es gibt auch Stellen, wo sich mitten im Abschnitte die Sichtweise sich ändert. Die Autorin hat diese Erzählerwechsel so verpackt, dass es dem Leser trotzdem recht leicht fällt, der Geschichte zu folgen. Ich selbst hatte damit keine Probleme.

Katharina M. Mylius hat ihren Krimi in nur 4 Kapitel eingeteilt, welche sich mit dem jeweiligen Tag der Ermittlungen befasst. Nun denkt man sich, 4 Kapitel für 256 Seiten sind sehr lang gezogen. Sind sie auch, jedoch wurde diese noch extra unterteilt in kleinere Abschnitte. Man verliert nie den Überblick. Ich selbst hatte aber schon manchmal das Gefühl, dass so ein Tag recht lang ist und einfach zu viel passiert. Aber vielleicht hat es auch damit etwas zu tun, dass es sich hierbei um den Trainer des Ruderteam von der Oxford Universität handelt und sein Team kurz vor einem entscheidenden Rennen steht. Vielleicht würde in so einem Fall die Polizei wirklich die Ermittlungen in kürzester Zeit durchziehen. Jedoch fehlte mir am Anfang des Krimis die Spannung und ich hatte leichte Probleme, dem Geschehen richtig zu folgen. Es kommen zu viele Verdächtige auf einmal ins Spiel, so dass ich leicht den Überblick verloren hatte. Aber als ich mich erst richtig hineingelesen habe, stieg für mich auch die Spannung an. Die Ermittler hatten sich auf ein paar Verdächtige geeinigt und somit fiebert man selbst mit, wer es nun sein könnte. Als Leser hat man vielleicht auch selbst schon so seinen Verdachte, wer der Mörder sein könnte. Aber die Autorin bringt mitten drin noch einen weiteren Mord mit ins Geschehen, der wiederum alles auf den Kopf stellt.

„Tödliches Blau“ ist der 4. Fall für das Ermitterlerduo Frederick Collins und Heide Green. Ich selbst kenne die ersten 3 Fälle nicht und hatte trotzdem keine Problem, diesen Krimi als Einzelband zu lesen. Beide Charaktere werden einem so herzlich nahegelegt, dass man sogar die leichte Vorgeschichte kennen lernt. Es gibt keine Situationen, wo man denken könnte: Fehlt mir dabei das Vorwissen von den Krimis davor?
Heide Green wird als liebevolle Mutter von 2 Zwillingen dargestellt. Die manchmal ihre Arbeit vor dem Familienleben stellen muss. Dabei hat sie zwar ihre Bedenken, aber sie meistert trotzdem die Situationen. Ich könnte mir nun gut vorstellen, dass in den Bänden davor mehr auf solche Phasen in ihrem Leben drauf eingegangen wurde, da Heidi Green diese hier hervorragend meistert.
Auch unser Kommissar Frederick Collins wird als Single beschrieben, der nebenbei doch in eine gewisse Dame verliebt ist. Am Anfang weiß man nicht, um wem es sich dabei handelt, aber dieses wird auch bald aufgeklärt. Und da wird es wohl genauso sein, dass in den Bänden davor wohl von seiner schweren Trennung mit seiner Ex-Freundin und das kennenlernen der neuen Frau erzählt wird.
Aber diese Sachen spielen sich hier nur Nebenbei ab, da die Autorin das Hauptmerkt auf den Mord und die Ermittlungen gerichtet hat. Und dabei beschreibt sie auch sehr schön die Ortschaft selbst von Oxford. Ich konnte richtig gut in diesen Krimi abtauchen und fand mich selbst sehr bildlich vor der Themse wieder.


Mein Fazit:
Für echte Krimi-Fans unter euch, wird „Tödliches Blau“ von Katharina M. Mylius gefallen. Man selbst ermittelt mit, wer es sein könnte und man hat auch seinen Verdacht. Doch mit einem weiteren Mord in der Geschichte bringt uns die Autorin wieder durcheinander und somit bringt sie erneut Spannung rein. Dabei solltet ihr nicht abgeschreckt sein, dass es sich um dem 4. Fall des Ermittler-Duo Heidi Green und Frederick Collins handelt. Dieser Krimi kann man genauso gut als Einzelband lesen. Man braucht keine Informationen von den Fällen davor, um der Geschichte zu folgen.
Aber auch für Leser, die sich mit diesem Genre gerne anfreunden möchten oder es nur zwischen durch lesen, werden ihre Freude daran haben. Da der Schreibstil der Autorin sehr einfach ist und die Ermittlungen nicht so sehr ins Detailgetreue hineingehen, dass man auch als Leie es sehr gut lesen kann.

Donnerstag, 15. Juni 2017

.:Rezension:. "Die Schule der Nacht" von Ann A. McDonald

Die Schule der Nacht

von Ann A. McDonald

aus dem Penhaligon-Verlag


Hardcover mit 448 Seiten
Deutsche Erstausgabe: Mai 2017

ISBN-Nr.: 978-3764531775
Preis Buch (19,99€)
Preis E-Book (15,99€)

Klappentext:
„Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.“ Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, die in die schwarze Robe der Oxford University gekleidet ist. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Sie entdeckt eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt...

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Meine Meinung:
Wer „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald in den Händen hält, wird genauso gefesselt vom Cover sein, wie ich es war. Überwiegend sieht man zwar einen dunklen, mit Wolken behangenen Himmel, der das mystische vom Titel vermittelt. Im unteren Bereich sieht man ein Anwesen, was hier wohl ein Gebäude der Oxford University sein sollte. Da ich selbst nie dort war, kann ich es euch schlecht sagen, ob es sich dort wirklich befindet. Umgeben ist dieses Anwesen von einem silbernen Zaun, dessen Farbe und Stil auch dem Titel gleicht. Zusammen mit ein paar Blättern und Blüten wirkt dieses Cover richtig magisch auf einen und zieht schon vorher seine Leser in den Bann. Wenn man dann noch den kurzen Klappentext durchliest, fragt man sich, was wohl auf diesen Anwesen von der Oxford University so mystisches passieren kann. Dieses Cover könnte nicht besser passen.

Auch der Titel ist hervorragend gewählt. Schon im Klappentext wird verraten, dass dort auf Traditionen und Privilegien geachtet wird. Denn wer kennt es nicht, sei es aus anderen Romanen oder Fernsehfilmen: Jedes College in den USA und/oder Großbritannien haben Studentenverbindungen. Zum Teil mystisch, wo man richtige Mutproben machen muss, oder eben nur ganz „normale“ Verbindungen, die mit dem Bereich zu tun haben, den man studiert. Und in diesem Roman geht es um eine Verbindung, die sich „Die Schule der Nacht“ nennt. Denn Cassandra versucht die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter aufzudecken und stößt bei ihren Recherchen immer wieder darauf.

Die Geschichte wird mit einem leichten Schreibstiel aus der Sicht von Cassie (Kurzform für Cassandra) erzählt. Wie sie überhaupt nach Oxford kam und was sie dort erlebte. Dabei wird sehr auf diesen Charakter drauf eingegangen. Sei es die Gefühle, die sie spürt, wo sie das unheimliche Päckchen für ihre verstorbene Mutter erhält, oder die ersten Eindrücke auf dem College, wo alles für sie fremd wirkt. Sogar mit ihren neuen Bekanntschaften und somit daraus werdenden Freundschaften vermittelt die Autorin dem Leser das Gefühl, als ob er selbst Cassie wäre. Dazu kommen auch sehr gut beschriebene Ortschaften mit ins Spiel. Ich selbst hatte dann das Gefühl, wenn z.B. Cassie ihre bestimmte Route joggen ging, dass ich diese selbst gelaufen wäre. Aber das liegt wohl auch daran, dass die Autorin Ann A. McDonald selbst in Oxford studierte und somit diese Ortschaft sehr gut kennt und diese Erkenntnis gut vermittelt.
Aber auch die anderen Charaktere, sei es Cassie's Mitbewohnerin, oder die reichen Mädels und Jungs, der Polizist oder ihr Bekannter aus der Bücherei... Alle Charaktere spielen ihre Rolle, auch wenn es doch am Anfang etwas verwirrend war. Denn erst im Laufe der Zeit bekommt man den genaueren Hintergrund dieser Nebencharaktere mit. Was mich persönlich nicht störte, denn so blieb diese Geschichte mystisch.
Allgemein waren die Kapitel mittellang gehalten, aber durch diese fortfahrende und gut beschriebene Story verliert man als Leser nie richtig den Zusammenhang. Selbst wenn man mal das Buch zur Seite legen musste, konnte man gleich der Geschichte wieder folgen.

Auch die Spannung baute sich von Anfang an immer mehr auf. Natürlich zieht es sich am Anfang etwas, aber man muss ja auch erst die Grundlage einer Erzählung aufbauen. Und so nach und nach stieg die Spannung immer mehr an, bis sie am Ende regelrecht „explodierte“. Man ist so auf Cassie ihre Taten gespannt, dass man regelrecht mitfiebert oder bei Misserfolgen ihr einfach aufmunternde Worte sagen möchte.

Wie ich eben schon oben erwähnt hatte, kennt man aus anderen Romanen oder Fernsehfilmen so einige Verbindungen am College. Natürlich auch mystische, die in der Art eine harte Mutprobe haben. Ich hab mir während des Lesens so einige Gedanken zum Ende gemacht, was wohl noch kommen mag. Jedoch mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet und war auch irgendwie verwirrt. Es ist zwar ein Ende, was mit einer leichten Andeutung vom Klappentext zusammenpassend, aber für mein persönliches Empfinden einfach Fehl am Platz war. Ich kann es euch nicht wirklich erzählen, denn dann verrate ich euch zu viel. Ihr müsst es einfach selbst lesen und vielleicht versteht der ein oder andere Leser das, was ich meine.

Was ich recht schön an diesem Roman finde, dass er nicht sehr mit einer Liebesgeschichte belastend ist. Es ist eher das Gegenteil, da Cassie eher für sich ist und jede Bekanntschaft erst ausschlägt. Doch, entweder hab ich diesen Teil irgendwie überlesen oder vielleicht schon wieder vergessen, aber diese eine Pärchenbildung kann ich mir im Buch mit Cassie nicht erklären. Auf einmal steht in einem Kapitel etwas mit „Schatz“, und fragte mich: Wann sind sie zusammengekommen?! Aber wie gesagt, vielleicht hab ich einen bestimmten Abschnitt im Roman nicht wirklich mitbekommen und somit wäre ich auch für eine kleine Aufklärung von einem anderen Leser dankbar.

Mein Fazit:
Wer einmal in das Collegeleben abtauchen will und sich mit geheimen Verbindungen auseinandersetzen möchte, ist dieser Roman genau richtig. Mit seinem leichten Schreibstil, aber auch mit der steigenden Spannung, fesselt er den Leser sehr. Ich selbst hatte das Gefühl, dass ich an Cassandras Seite stehe und sie bei jedem ihrer Schritte begleitete.

Sonntag, 11. Juni 2017

.:My Little Week:. 04/2017

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet heute auch einen schönen, sonnigen und warmen Sonntag gehabt. Denn ich hab nämlich mal im Radio gehört, dass der Sommer 2017 doch recht durchwachsen wird. Mal warm und sonnig, und dann gibt es wieder etwas kältere Tage mit viel Regen. Ehrlich gesagt finde ich, dass es ruhig in der Woche und vor allem nachts regnen kann, jedoch soll dann am Wochenende nur die Sonne scheinen. Auch wenn ich erst vor kurzem einen Sonnenbrand hatte, genieße ich gerne die Wochenenden auf meiner kleinen Terrasse. Besonders nun, wo ich 2 Wochen lang nur Spätschicht hatte. Aber zum Glück ist die kommende Woche recht kurz für mich, denn am Donnerstag ist hier in Bayern wieder ein Feiertag und am Brückentag hab ich sogar Urlaub. Und dann werde ich mal so richtig entspannen.

Aber kommen wir nun zu „My little Week“, wobei ich euch etwas von 2 Wochen erzählen werde. Denn leider gab es letzten Sonntag keinen Bericht von mir. Ich war einfach zu erschöpft von der Arbeit gewesen. Aber ich denke, diejenigen unter euch, die auch in Schicht arbeiten, können wohl sehr gut nachvollziehen, wie es mir ging.


Bücher:
In den 2 Wochen hab ich doch recht viel gelesen. Wobei sich mein Lesen nur aufs Wochenende bezogen hat. Einmal hab ich „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald, sowie „Tödlichen Blau“ von Katharina M. Mylius gelesen. Beide Bücher spielen sogar in der gleichen Stadt, nämlich in Oxford. Was ich sehr witzig fand und somit wohl einen größeren Eindruck von dieser Ortschaft habe. Angefangen zu lesen hab ich „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling. Noch kann ich nicht wirklich viel darüber sagen, da ich erst heute damit angefangen habe.

Serie:
Ganz ehrlich, ich bin abends total müde ins Bett gefallen, dass mein Freund und ich nicht wirklich zum TV schauen gekommen sind. Was eigentlich sehr schade ist. Ich genieße nämlich sehr unsere abendliche Zeit, wo wir immer ein paar Folgen unseren aktuellen Serien schauen. Aber was soll, es gibt bald auch wieder andere Tage. Aber eins muss ich euch trotzdem verraten. Seit Anfang Juni läuft ja nun die 4. Staffel von „Sherlock“ auf ARD und heute Abend kommt auch leider die letzte Folge. Und nun ratet mal, wer am Pfingstsonntag und -montag bis kurz vor Mitternacht wach war und ARD geschaut hat. Okay... Es waren schon mehrere Leute gewesen. Aber ich gehörte mit dazu. Die 1. Folge fand ich nicht so toll, aber die 2. hatte es ja richtig in sich gehabt. Nun bin ich richtig gespannt, wie es heute Abend weiter geht, bzw. zu Ende geht. Denn ich hab auch gehört, dass „Sherlock“ in England nicht mehr weiter gedreht wird. Irgendwie schade, es gibt ja nicht viele Staffeln, bzw. Folgen, und nun endet sie einfach so? Jetzt, wo ich Sherlock und Watson über alles liebe?!

Privates:
Ich hab nun mein 2. Projekt gestartet, was ich neben der Terrasse machen wollte. Nämlich eine Katzen-Tardis bauen. In meinem Kopf hab ich das perfekte Bild, wie sie aussehen soll. Doch dieses nun in die Tat umzusetzen, ist doch viel schwieriger, als ich dachte. Aber ich hab den Anfang geschafft und somit wurde ein blöder, brauner Karton zur Tardis. Leider sind mir nun meine Acrylfarben leer gegangen, und somit fehlt noch die andere Seite. Aber schaut doch mal selbst: Es sieht doch schon genial aus, oder?
Und ich muss euch sagen, dass mir das Malen so richtig viel Spaß gemacht habe, dass ich mir schon weitere Projekte überlegt habe.


Wie ich schon oben erwähnt habe, hatte ich ja nun 2 Wochen lang nur Spätschicht gehabt und somit lief nichts anderes in meinem Leben. Am nächsten Dienstag hab ich endlich mal einen Termin in der Werkstatt für mein kleines Auto. Es soll ja schließlich bis zu meinen richtigen Sommerurlaub wieder heile sein. Oh mensch, ich könnte immer noch weinen, wenn ich an den Schaden denke und hab richtig große Angst, dass sie mir sagen, dass man das nicht mehr reparieren kann und ich mir ein neues Auto kaufen muss. Also drückt mir bitte die Daumen!

So, das war nun auch „My Little Week“ gewesen. Wie sah die Woche denn so bei euch aus? Habt ihr was schönes gelesen, gesehen oder sogar erlebt? So hinterlässt mir doch einfach einen Kommentar.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und für heute noch einen schönen Sonntagabend.
Eure Shelly

Mittwoch, 7. Juni 2017

.:Gemeinsam Lesen:. 05/2017 - Neuerscheinungen

Hallo ihr Lieben!

Heute ist zwar Donnerstag, aber trotzdem bekommt ihr den Beitrag „Gemeinsam Lesen“ von Dienstag erst heute. Das liegt daran, dass ich euch gerne etwas über mein aktuelles Buch erzählen möchte. Und da es noch nicht so bekannt ist, passt diese Aktion sehr gut dafür.
(Übrigens: Ihr könnt auch erst einige Tage später an der Aktion „Gemeinsam Lesen“ von Schlunzen-Bücher dran teilnehmen. So schaut einfach mal bei ihr vorbei.)



1. Frage: Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Aktuell lese ich „Tödliches Blau“ von Katharina M. Mylius aus dem Dryas-Verlag, und befinde mich auf der Seite 75 von 242.

Inhalt zum Buch:
Der Trainer des Ruderclubs der Universität Oxford treibt tot in der Themse. Zunächst sieht es danach aus, als sei der Mann ertrunken. Doch dann verdichten sich die Hinweise, dass er hinterlistig ermordet wurde. Das Inspektoren-Duo Heidi Green und Frederick Collins ermittelt und findet heraus, dass sich der ehrgeizige Trainer mit seiner harschen Art viele Feinde gemacht hat. Dabei gerät ein Ruderer besonders ins Visier der Ermittler. Wenig später wird jedoch auch er tot aufgefunden...

2. Frage: Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Je schneller sie Licht in die Sache bringen würden, desto besser.

3. Frage: Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Nicht nur, dass dieser Krimi meine Leidenschaft zu England deckt, entdecke ich immer mehr eine Liebe zu einer neuen Stadt neben London. Schon mein letztes Buch „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald spielte in Oxford. Nun bin ich sehr gespannt, wenn ich im nächsten Jahr nach England reise, wie Oxford in Wirklichkeit auf mich wirkt. Denn in beiden Büchern wird es auf eine Art romantisch, aber auch mystisch beschrieben.
Aufmerksam auf diesen Krimi wurde ich durch eine Leserunde bei Lovelybooks. Denn das Cover hat mich so in den Bann gezogen, da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste mich bewerben. Und bisher wurde ich nicht enttäuscht. Bin schon sehr gespannt, wie die Ermittlungen nun weitergehen. Und laut dem Inhalt gibt es ja auch bald einen 2. Toten. Die Spannung steigt!

4. Frage: Liest du Neuerscheinungen immer direkt, oder hebst du sie dir manchmal für einen besonderen Anlass auf?
Ich stöbere ja viel in den Neuerscheinungen des kommenden Monats rum und da landet schon das eine oder andere Buch auf meiner Wunschliste. Manchmal probiere ich dabei auch mein Glück beim Verlag selber, ob ich ein Rezensionsexemplar bekomme. Aber wie die meisten Blogger es kennen, hat man nicht immer Glück dabei. Dafür ist die Welt der Blogger einfach zu groß. Und somit schaue ich dann, dass ich anders wo, das eine oder andere Buch her bekomme. Aber es können auch Monate oder sogar Jahre vergehen, bis ich eins in meinen Händen halte und auch lese. Jedoch lese ich selten ein Buch zu besonderen Anlässen. Okay gut, momentan verschlinge ich viele Bücher, die in England spielen. Aber das liegt auch nur an meine geplante Reise. Ich möchte dadurch noch ein paar Besichtigungspunkte herausfinden, die eben nicht so typisch für Touristen sind.
Was mir noch einfällt, wäre da die Weihnachtszeit, bzw. der Winter. In dieser Zeit lesen aber bestimmt viele Leser die Bücher, die auch zu dieser Jahreszeit spielt. Aber dabei achte ich auch selten darauf, dass es sich gerade um die aktuelles Neuerscheinungen handelt.


Ich wünsche euch weiterhin noch eine schöne Woche. Nicht mehr lange, und es ist Wochenende.
Eure Shelly

.:Monatsrückblick:. Mai 2017

Hallo ihr Lieben!

Der Monat Mai ist nun auch schon rum und wir sind schon bei der Hälfte des Jahres angekommen. Oh mein Gott, wie die Zeit nur so dahin rennt. Irgendwie unbegreiflich. Ich hab das Gefühl, als ob ich erst gestern eingekuschelt mit einer Decke auf dem Sofa gesessen habe und nun von heut auf morgen mit kurzer Hose und Top auf der Terrasse die Sonne genieße. Und wenn ich ehrlich bin, bei manchen beginnt nun auch schon die Zeit, wo sie sich über Weihnachtsgeschenke Gedanken machen. Jetzt immer Sommer! Da möchte ich nun wirklich ungern an diese kalte Jahreszeit denken und genieße da viel lieber die warmen Sonnenstrahlen, bevor eben die Tage wieder kürzer werden.

Aber kommen wir nun zu meinem Monatsrückblick Mai. Ich muss euch sagen, der Mai lief für meine Verhältnisse doch recht gut. Neben meinen Neuzugänge hab ich auch recht viel gelesen. Okay, das lag wohl auch daran, dass ich fast 2 Wochen krank geschrieben war und somit doch recht viel Zeit zum Lesen hatte. Ich hab nämlich 3 Bücher komplett durchgelesen und ein weiteres hat ich, mit ungefähr der Hälfte, mit in den Juni mitgenommen. Dabei handelt es sich um diese 3 Bücher:

Doctor Who – Der Piratenplanet“ von James Goss
Bei diesem Roman, der sich auf die TV-Serie „Doctor Who“ bezieht, hab ich an einer Leserunde bei Lovelybooks dran teilgenommen. Ich hab es regelrecht verschlungen, weil diese typischen „Doctor Who“-Elemente und -Sätze vorhanden waren. Ich hab mich gefühlt, als ob ich mir gerade eine Folge im Fernsehen anschauen würde. Aber mehr zum Buch könnt ihr auf meiner Rezension nachlesen.

Post Mortem – Zeit der Asche“ von Mark Roderick
Durch den Stuttgarter Blubber- und Bücherstamm bin ich auf den Autor Mark Roderick und seiner „Post Mortem“-Reihe aufmerksam geworden. Da ich ja bereits den ersten Band „Post Mortem – Tränen aus Blut“ (Rezension) gelesen habe, wollte ich nun unbedingt wissen, wie es weiter geht. Und eins kann ich euch sagen, diese Fortsetzung hat mich eindeutig positiv überrascht. Da ich den ersten Teil nicht gerade besonders gut fand, hat mich nun „Post Mortem – Zeit der Asche“ nun regelrecht fasziniert. Seit März gibt es auch schon den 3. Band dieser Reihe und ich weiß ganz genau, dass ich diesen Thriller auch noch lesen werde. Wenn Mark Roderick weiterhin so seine Spannung hält, wird er einen großen Fan von dieser Reihe bekommen. (Meine Rezension dazu folgt leider noch.)

Portugiesische Rache“ von Luis Sellano
So wie bei „Post Mortem“ handelt es sich bei „Portugiesische Rache“ auch um eine Fortsetzung einer Lissabon-Krimi-(Reihe?). Ich hab mal Reihe mit Fragezeichen geschrieben, da ich selbst bisher noch nicht weiß, ob nun weitere Folgebände erscheinen. Aber von meinem Gefühl her würde ich darauf schon tippen, denn leider gibt es bei diesem Buch doch einen recht starken Cliffhänger. Ansonsten hat mir dieser Krimi recht gut gefallen. Die Situationen von Henrik waren so gut beschrieben, zusammen mit der Spannung, dass ich kaum noch mit dem Lesen aufhören konnte. (Hier findet ihr meine Rezension.)

Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald
Dieser Roman, der an einer Universität in Oxford handelt, hab ich mit in den Juni genommen. Genaueres möchte ich euch somit auch nicht verraten. Ich kann euch nur sagen, dass es mir bisher recht gut gefällt und mich die Story schon regelrecht gefesselt hat. Ich bin schon sehr gespannt, wie es nun zu Ende geht und denke, in den nächsten Tagen wird es auch durchgelesen sein.


Das war nun mein kleiner Bücherrückblick für den Monat Mai gewesen. Doch nun möchte ich euch noch gerne etwas aus dem „privaten Bereich“ von mir erzählen:

Wie ihr ja wisst, schauen mein Freund und ich sehr gerne Serien an. Aus diesem Grund hab ich mir auch ein Abo bei Netflix geholt. Und in diesem Monat haben wir auch regelrecht gesuchtet. Einmal haben wir uns weiterhin die Serie „Pretty Little Liars“ angeschaut, wo wir mit der 2. Staffel angefangen haben und leider noch fest stecken. Mein Freund hat leider etwas das Interesse daran verloren, doch zum Glück kann ich ihn ab und zu überreden, dass wir abends noch eine weitere Folge anschauen. Denn ich bin immer noch sehr begeistert davon.
Außerdem haben wir mit der Serie „IZombie“ angefangen. Und irgendwie ging die 1. Staffel regelrecht schnell vorbei. Ich finde es witzig, dass nun ein „guter“ Zombie als Gerichtsmedizinerin arbeitet und der Polizei hilft, Morde aufzuklären. Bei dieser Serie befinden wir uns nun auch bei der 2. Staffel. Und so wie ich es gesehen habe, gibt es bei Netflix keine weiteren. Da muss ich mich doch mal schlau machen, ob es eine 3. Staffel gibt, oder ob es mit der 2. Staffel endet.
Mein größtes Highlight an Serien schauen war definitiv „Sherlock“ gewesen. Ich hab mir da die komplette 3. Staffel angeschaut. Okay gut, die besteht zwar nur aus 4 Folgen, jedoch darf man nicht vergessen, dass eine Folge an die 1 ½ Stunden geht. Und es hatte auch einen gewissen Sinn gehabt, warum ich unbedingt diese Serie nun soweit zu Ende schauen wollte. Denn nun im Juni kommt die 4. Staffel im Fernsehen und diese möchte ich einfach nicht verpassen. Ich bin schon wirklich gespannt, wie es nun mit „Sherlock“ weitergeht.
Kennt ihr diese Serien? Und falls ja, wie findet ihr sie? Seid ihr auch davon Fans geworden?

Außerdem gab es im „Persönlichen Bereich“ auch so ein Highlight. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich in März nun endgültig mit meinem Freund zusammen gezogen. Doch nun wohnen wir in einer Kellerwohnung, ohne Balkon oder Terrasse. Doch mit der Genehmigung unserer Vermieterin durfte ich aus unseren Abhang eine kleine Terrasse bauen. Gesagt – Getan. Zusammen mit meiner besten Freundin Tina und meinem Freund haben wir es auch geschafft. Nun hab ich eine kleine Wohlfühloase, wo ich im Sommer mich drauf flüchten kann. Denn mal ganz ehrlich: Wer mag den Sommer mit Sonnenschein in seiner eigenen Wohnung zu verbringen? Man ist da doch viel lieber draußen und genießt die Wärme.

Das war nun mein Monat Mai gewesen. Ich bin doch recht stolz darauf, ob Bücher, Serie oder Privat, wie dieser Monat so lief. Und nun kann es doch nur noch so schön weitergehen. Denn schließlich haben wir ja auch Sommer und das heißt: Gute Laune!

Eure Shelly

Montag, 5. Juni 2017

.:Montagsfrage:. 04/2017 - Danksagungen

Hallo ihr Lieben!

Seid ihr alle gut in den Juni gekommen? Ich glaube schon, nur leider spielt ja aktuell das Wetter nicht so mit. So hab ich mir noch im Mai einen Sonnenbrand geholt, hocke ich nun im Juni nur in der Wohnung, weil es draußen dauerhaft regnet. Nun hab ich eine tolle Terrasse und kann diese nicht nutzen. Aber der Monat hat ja erst angefangen, mal sehen, was noch so kommt. Und positive Sachen hat er auch schon gebracht, nämlich die 4. Staffel der Sherlock-Serie im Fernsehen. Gestern Abend lief ja bereits schon die erste Folge und heute kommt gleich die Zweite hinterher. Aber ich muss euch gestehen, dass mir die gestrige Folge gar nicht so gefallen hat. Somit hoffe ich auf den heutigen Abend sehr.

Aber genug von mir. Heute ist ja schließlich Montag und somit gibt es die Montagsfrage von „Buch-Fresserchen“. Und ich glaube, mit meiner Antwort mache ich mich wohl bei ein paar Autoren unbeliebt. Jedoch hoffe ich es nicht.


Mal ehrlich – Liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?

Ich muss gestehen, ich lese keine Danksagungen. Ich weiß nicht, warum. Irgendwie ist es ja immer so, dass man die Familien und Freunden dankt, die in der Zeit, wo der Schriftsteller an einem Roman gearbeitet hat, für ihn da waren. Sei es mit Geduld oder sogar Ideen. An sich finde ich diese Danksagungen auch nicht schlecht. Ich denke jedoch, wenn ich einen Autor in meiner Familie oder Freundeskreis hätte, dann würde ich sie mir auch durchlesen. Aber von „wildfremden“ Mensch ist es meiner Ansicht her, doch etwas intimes. Also liebe Autoren, ich hoffe, ihr köpft mich nun nicht. Doch wenn ihr schreibt, ihr dankt eurer Frau „Petra“, dass sie euch in den schwierigen Phasen für euch da war, finde ich es sehr herzergreifend, aber leider kenne ich diese „Petra“ nicht. Wobei nun „Petra“ ein Platzhalter für all die Namen sind, denen ihr dankt.

Aber nun an euch meine liebe Leser: Verratet mir, liest ihr die Danksagungen? Und meint ihr, ich sollte die nun doch ruhig mal lesen?

Ich wünsche euch noch einen schönen Wochenstart,
eure Shelly

Sonntag, 4. Juni 2017

.:Rezension:. "Portugiesische Rache" von Luis Sellano

Portugiesische Rache

von Luis Sellano

aus dem Heyne-Verlag

(Lissabon-Krimi)

Klappbroschur mit 352 Seiten
Deutsche Erstausgabe: Mai 2017
Teil einer Reihe: 2. Teil (Portugal-Krimis)

ISBN-Nr.: 978-3453419452
Preis Buch (14,99€)
Preis E-Book (11,99€)

Inhalt:
„Ein Tod in Lissabon“
Nach gefährlichen Abenteuern in Lissabon hat der Expolizist Henrik Falkner sich in die Stadt am Tejo verliebt. Henrik übernimmt das Antiquariat seines Onkels Martin – und damit auch dessen Vermächtnis. Denn Martin hat nicht nur Kuriositäten aller Art, sondern auch Artefakte gesammelt, die in Zusammenhang mit ungelösten Verbrechen stehen. Als ein Mann in der Bar Esquina erstochen wird, ahnt Henrik, dass er in den nächsten Fall geraten ist. Zusammen mit der temperamentvollen Polizistin Helena begibt er sich auf die Spuren des Mörders. Doch dann wird Helenas
Tochter entführt... Es beginnt eine Jagd durch die Gassen von Lissabon.

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„Portugiesische Rache“ von Luis Sellano ist der 2. Teil einer Portugal-/Lissabon-Krimi-Reihe. Und da ich bereits den ersten Teil „Portugiesisches Erbe“ gelesen habe (Rezension), wollte ich nun gerne wissen, wie es mit dem Expolizisten Henrik in Lissabon weiter geht.

Meine Meinung:
Schon beim ersten Blick aufs Cover kommen einen die Erinnerungen an den ersten Teil der Reihe hoch. Man sieht einen Teilabschnitt der schönen und bunten Stadt Lissabon. Ich selbst war noch nie dort, aber durch Filme, Serien und anderen Berichten erkenne ich sofort diese farbenfrohen Gebäude. Es vermittelt einem den Eindruck, als ob man selbst durch die Gassen von Lissabon schlendert. Und genau diesen Eindruck will dieser Krimi einem auch vermitteln. Denn er handelt in vielen unterschiedlichen Ortsteilen von Lissabon. Sein es die kleinen Gassen, einer Kirche oder die Bahnhöfe der Metro. Dieses Cover lädt zu einem kleinen „Krimi-“Urlaub nach Lissabon regelrecht ein. Auch der Titel „Portugiesische Rache“ passt wieder richtig gut zur Geschichte. Da es im ersten Teil um Henriks sein Erbe ging, spielt es dieses Mal eher um einen Mord, der wohl aus Rache geschieht. Und wie sollte es auch anders sein, gerät Henrik mit seinem Antiquariat mit ins Visier der Mörder.

Was ich besonders schön an dieser Krimi-Reihe finde, womit ich leider beim ersten Teil sehr starke Probleme hatte, waren die kleinen Ortsbeschreibungen. In „Portugiesisches Erbe“ erzählte uns Luis Sellano sehr detailgetreu die Umgebungen, wo sich Henrik aufhielt. Ich war selbst noch nie in Lissabon gewesen und somit fand ich alles verwirrend. Ich musste damals zum Teil bestimmte Abschnitte nochmals lesen, um zu verstehen, wo sich diese Situationen nun abspielten. Auch in „Portugiesische Rache“ erzählt uns Luis Sellano sehr schön die Ortschaften von Lissabon. Doch er hat es so gut in die Story hinein verarbeitet, dass ich keine Probleme mit dem Lesen hatte. Ich konnte so recht gut den Geschehnissen folgen und hatte trotzdem auch das Gefühl, dass ich selbst in den Gassen von Lissabon herum spaziere, oder mich in den Cafés dieser Stadt aufhalte.
Es gibt außerdem auch wieder eine Karte von der Stadt im Einband der Klappbroschur, wo man als Leser gerne mal nachschauen kann, wo sich Henrik gerade befindet. Im ersten Teil der Lissabon-Reihe hab ich diese Karte noch oft benutzt, doch nun brauchte ich sie gar nicht mehr. Erst zum Schluss schaute ich sie mir an und versuchte nochmal in Gedanken nachzuverfolgen, wo ihn sein Weg überall hinführte.

Die Spannung in diesem Krimi hat Luis Sellano richtig gut aufgebaut und auch beibehalten. Wie es typisch für einen Krimi ist, passiert auch hier gleich am Anfang ein Mord. Und nur per Zufall als Erstretter gerät Henrik in diesen Fall. Da die Polizei in Lissabon nur leicht der Sache des Mordes nachgeht, ermittelt Henrik als Expolizist auf eigene Faust und erfährt, dass er mit seinem Antiquariat mehr mit dem Fall zu tun hat, als ihm lieb wäre. Und dadurch passieren dann Geschehnissen, die mit seinem Umfeld an liebgewonnenen Leuten zu tun haben. Luis Sellano schafft es dem Leser das Gefühl zu geben, wenn gerade etwas wieder in die richtige Bahn gelenkt wurde, dass das Leben dann nicht normal für Henrik weiterläuft, sondern plötzlich an einer anderen Stelle „zusammenbricht“. Ich war dadurch regelrecht gefesselt von der Geschichte und konnte mit diesen ewigen Spannungsbögen nicht mehr aufhören zu lesen. Man möchte einfach nur noch wissen, wie es nun weiter geht und man hofft endlich auf ein „Happy End“. Aber dieses „Happy End“ kommt einfach nicht.

Und somit kommen wir zu meinem einzigen Kritikpunkt an diesem Krimi:
Das Einzigste, was ich wirklich schade finde, ist das Ende. Ohne groß zu spoilern habe ich das Gefühl, dass dieser Krimi doch kein Ende gefunden hat und somit einen (zu starken) Cliffhänger besitzt. Mich persönlich stört es sehr, wenn ein Buch ein offenes Ende besitzt. Und ich weiß nicht, ob ich überhaupt einen Krimi kenne, wo ein Cliffhänger vorkommt. Klar kommt somit die Neugier auf den 3. Band auf, aber diese Neugier hätte man ja auch am Ende mit einem Anfang eines neues Falles enden können. Ich hatte wirklich am Schluss das Gefühl gehabt, als ob man mitten in einem Krimi den Fernseher ausschaltet. Und das gehört sich einfach nicht!

Mein Fazit:
Wer den ersten Teil dieser Lissabon-Krimi-Reihe gelesen hat, sollte auf jeden Fall mit dem 2. Fall von Henrik in „Portugiesische Rache“ fortfahren. Man erkennt viele Charaktere vom ersten Band wieder, jedoch werden diese auch wiederum neu beschrieben, dass auch Leser, die den ersten Fall nicht kennen, auch ohne Probleme in diesen Krimi abtauchen können. Luis Sellano bringt eine fabelhafte und konstante Spannung auf, jedoch mit einem offenen Ende. Was aber vielleicht manche Leser nicht stören sollte. Für einen kleinen Kurztrip nach Portugal es ist eine schöne Lektüre, vor allem bei verregneten Tagen. Der leichte Schreibstil und die Spannung fesseln den Leser regelrecht.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Neuzugänge im Mai 2017

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch meine Neuzugänge für den vergangenen Monat Mai vorstellen. Ich war selbst doch recht überrascht, dass gleich 5 Bücher ein neues Zuhause bei mir gefunden haben. Und diese stelle ich euch nun vor:


Das erste Buch, was bei mir an kam, war „Doctor Who – Der Piratenplanet“ von James Goss. Mit diesem Roman zu meiner Lieblingsserie hab ich an einer Leserunde bei Lovelybooks dran teilgenommen. Wie ihr vielleicht schon wisst, hab ich es am Monatsanfang regelrecht verschlungen und war auch richtig begeistert davon. Für die Leser unter uns, die meine Rezension zu diesem Roman nicht mitbekommen haben, könnt ihr sie gerne hier nochmal nachlesen. Ansonsten kommt ihr mal der kurze Inhalt:
Der mächtige Schlüssel der Zeit wurde in sechs Segmente zerteilt und diese in Raum und Zeit versteckt. Der Doktor, Romana und K-9 haben das Versteck des zweiten Segments auf dem Planeten Calufrax ausfindig gemacht. Aber als sie exakt am richtigen Punkt im Raum eintreffen, finden sie sich exakt auf dem falschen Planeten wieder – Zanak.
Zanak ist ein zufriedener und wohlhabender Planet. Meistens. Er wird von der „Brücke“ aus vom geheimnisvollen „Kapitän“ beherrscht. Und dieser verkündet ein Neues Goldenes Zeitalter nach dem anderen, es regnet wertvolle Mineralien und Edelsteine – Reichtum für jeden. Ein Wirtschaftswunder – also kann da offensichtlich etwas nicht stimmen.


Kurz darauf kam dann „Portugiesische Rache“ von Luis Sellano bei mir an. Es handelt sich dabei um den 2. Band der Lissabon-Krimi(-Reihe?). Ich hab bereits am Anfang des Jahres den 1. Band „Portugiesisches Erbe“ gelesen und wollte nun auch gerne wissen, wie es mit Henrik in Lissabon weiter geht. Ich muss euch gestehen, ich hab es schon durch gelesen und die Rezension dazu werde ich auch demnächst veröffentlichen, aber so richtig war ich leider nicht begeistert davon. Irgendwie hab ich wohl mehr davon erwartet und war somit doch leicht enttäuscht. Besonders zum Ende hin, wo es nun einen Cliffhänger gibt. Ich meine, bei Jugendbüchern oder allg. Büchern im Fantasybereich kann ich einen Cliffhänger verstehen. Aber bei Krimis? Ich hatte da leider das Gefühl, als ob man mitten beim Krimi schauen den Fernseher ausmacht hat. Aber was soll's, mehr dazu erfährt ihr dann in meiner kommenden Rezension. Und für die Leser, die noch nichts von diesem Krimi gehört haben, kommt nun der kleine Inhalt:
Nach gefährlichen Abenteuern in Lissabon hat der Expolizist Henrik Falkner sich in die Stadt am Tejo verliebt. Henrik übernimmt das Antiquariat seines Onkels Martin – und damit auch dessen Vermächtnis. Denn Martin hat nicht nur Kuriositäten aller Art, sondern auch Artefakte gesammelt, die in Zusammenhang
 mit ungelösten Verbrechen stehen. Als ein Mann in der Bar Esquina erstochen wird, ahnt Henrik, dass er in 
den nächsten Fall geraten ist. Zusammen mit der temperamentvollen Polizistin Helena begibt er sich auf die 
Spuren des Mörders. Doch dann wird Helenas Tochter entführt... Es beginnt eine Jagd durch die Gassen von Lissabon.


Daraufhin kam dann „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling an. Obwohl ich ja momentan viel Krimis und Thriller lese, hat mich dieser Liebesroman doch auch in seinen Bann gezogen. Und dass nur mit dem einen Satz, dass die Hauptprotagonistin einen kleinen Buchladen erbt. Denn wer von uns Lesemäuse wünscht sich vielleicht nicht selbst auch eine eigene Buchhandlung? Oder irgendwelche anderen Arbeitsstellen, die mit der Leidenschaft zu Büchern zu tun hat? Ich bin da schon sehr gespannt darauf und freue mich schon auf schöne Lesestunden im Juni.
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens „Der Wüstling, der mein Herz stahl“ - mit Sebastian als Held zum Verlieben.


Momentan lese ich gerade „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald. Wie ihr ja wisst, hab ich eine große Liebe zu England und kann wirklich nicht widerstehen, wenn ein Roman dort spielt. Was vielleicht auch ein Grund ist, warum ich „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ auch lesen möchte. Aber bei „Die Schule der Nacht“ hat mich auch der Inhalt gefesselt und bisher kann ich auch noch nichts wirklich negatives darüber berichten. Außerdem möchte auch meine neue Blogpartnerin Tina diesen Roman lesen. Somit könnt ihr euch neben meiner Rezension auch auf einen Lesebericht von uns Beiden freuen. Und darum geht es:
Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.“ Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, die in die schwarze Robe der Oxford University gekleidet ist. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Sie entdeckt eine Welt voller Tradition und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen 
Gesellschaft, die sich „Die Schule der Nacht“ nennt.


Den Zytglogge-Verlag hab ich auf der Frankfurter Buchmesse 2016 kennen gelernt. Und bisher gefällt mir dieser Verlag auch richtig gut. Er veröffentlicht dabei eher seine Romane in der Richtung von Erzählungen. Egal ob es um bestimmte Lebensbereiche oder Krankheit geht. Mit dem Buch „Verdammter Paul“, wo es um einen schizophrenen Jungen ging, konnte mich der Verlag von seinen Autoren überzeugen. Daraufhin hab ich mir „Hundert Tage mit meiner Grossmutter“ von Francesco Micieli bestellt. Denn ich selbst hab leider eine Mutter, die sehr krank ist und wir nicht wissen, wie lange wir sie noch haben. Mit dieser kleinen Erzählung erhoffe ich mir selbst, dass ich vielleicht so manche Situation in meinem persönlichen Leben besser verstehe und bin somit sehr gespannt auf diese Lektüre. Und darum geht es:
Marios Grossmutter liegt im Sterben. Sie bittet ihn, die letzten hundert Tage mit ihr zu verbringen, und verspricht ihm grosse Weisheiten. Mario mietet ein Zimmer in der Nähe des Pflegeheims und führt ein Journal, auch über ihr Spiel mit den Weisheitssätzen, das sie nun zum letzten Mal spielen. Die Begegnung der beiden ereignet sich in einem Raum zwischen Wirklichkeit und magischer Welt. Micieli erzählt sparsam und gleichzeit beglückend reichhaltig von Erinnerungen und Hingabe.


So, und das waren nun meine Neuzugänge für den Monat Mai. Sagt euch vielleicht das ein oder andere Buch etwas? Oder seid ihr bereits selber dabei, eins von denen zu lesen? Oder ist vielleicht eure Wunschliste an Bücher nun etwas gestiegen? Über eure Kommentare freue ich mich sehr.
Eure Shelly