Sonntag, 8. Juli 2018

Montagsfrage 2018/04: Fiktion oder Wirklichkeit


Hallo ihr Lieben!

Lange war es ruhig gewesen, doch nun möchte ich wieder durchstarten. Oder sagen wir es mal lieber so: Ich hatte ein großes und langes Blogger-Born-Out gehabt. Mir wurde alles zu viel und ich wusste auf einmal nicht mehr, wie ich mein Hobby in meinem stressigen Alltag noch mit hinein bringen könnte. Erst durch meinen letzten Urlaub, wo ich 2 Wochen an der Nordsee war, kam ich richtig erholt wieder und hatte einige Ideen gehabt, wie es mit diesem Blog weitergehen soll. Schließen wollte ich ihn nicht, dafür ist er mir zu stark ans Herz gewachsen. Jedoch wird sich nun nach und nach so einiges hier verändern. Bücher werden nicht mehr alleine die Hauptthematik sein. Und vor allem, ich will weniger Stress haben, denn das Bloggen soll mir weiterhin Spaß machen. Aber so schaut doch selber einfach mal in nächster Zeit wieder öfters vorbei.

Aber kommen wir nun zur heutigen Montagsfrage, die uns die Bloggerin Buchfresserchen“ zur Verfügung stellt. Denn ganz ehrlich, diese Aktion liebe ich über alles. Denn mit dieser Aktion erfährt ihr mehr über mich, und evtl. sogar ich etwas über euch.

(Bildquelle siehe *hier*)

Die heutige Frage lautet:
Inspirieren dich beim Lesen die Handlungen mancher Figuren für dein eigenes Leben 
oder trennst du Fiktion strikt davon, weil es nicht real ist?

Ganz ehrlich, ein größter Teil meiner Persönlichkeit, sowie vielleicht so manches, versuchtes Hobby hab ich von den Romanen, die ich lese. Wenn mich ein Charakter sehr stark fesselt, mit seinem Wesen oder mit seinen Handlungen, denke ich immer nur: Das kannst du doch auch! Dann probiere ich es nach einer gewissen Zeit selber aus, und je nach dem, ob es mir selbst liegt oder nicht, bleibt es oder geht es wieder. Ich bin zwar ein großer „Panem“-Fan und liebe Peeta und Kathniss, aber würde nie im Leben in einer Arena um Leben und Tod kämpfen. Es muss somit auch wirklich authentisch sein, ansonsten himmel ich diesen Charakter nur an und schicke es auf die Schiene der Fiktion. Ein Nachteil dabei ist, weil ich wirklich aus ganzer Seele lese, dass mich Liebesromane, wo erst eine Trennung stattfindet, so sehr mitnehmen, dass ich selbst in meinem privaten Leben die Angst bekomme, dass sich mein Freund trennt. Ich schau dann genau auf die gleichen Hinweise, wie sie im Roman vorkommen. Dadurch entsteht bloß an so manchen Tagen ein reines Gefühlschaos bei mir. Mein Freund nimmt es mittlerweile etwas lockerer und meint: Wir sind aber nicht die beiden Personen in deinem Roman. Da wäre mir das wirklich manchmal lieber, wenn mein Gehirn gleich auf Fiktion umschaltet und mir nicht so manche Horrorsituationen vorspielt.

Wie ihr nun sieht, bin ich ein leicht verwirrender Mensch, der wirklich manchmal den Hang zur Wirklichkeit verliert und sich vorstellt, sie lebt in den aktuellen Roman. Aber das soll nun nichts böses heißen. Eher im Gegenteil! Ich würde nie einen Menschen was antun, nur, weil ich gerade einen Krimi oder Thriller lese. Ich bin ein ganz lieber Mensch, den man einfach nur lieb haben muss.

Eure Shelly

1 Kommentar:

  1. Huhu,
    das mit dem Blogger Burn-Out kann ich irgendwie nachvollziehen. Bin zwar erst seit Samstag dabei, aber ich habe den Aufwand und die Arbeit ein bisschen unterschätzt. Vor allem, wenn man es schon lange macht. Aber es muss einem ja auch Spaß machen! Es freut mich, dass du wieder mit neuem Elan da bist und bin schon gespannt, was du die nächste Zeit verändern wirst :)

    Liebe Grüße,
    Jule von Magic Foxy

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