Donnerstag, 26. Oktober 2017

[Neuerscheinungen] Taschenbücher im November - Teil 1

Hallo ihr Lieben!

Den vergangenen Sonntag hab ich genutzt, um meine Blogarbeit für diese Woche zu erarbeiten. Doch ich muss euch gestehen: Ich bin keine Autorin und kann am Stück so viel Schreiben! Mir fehlt da doch etwas die Konzentration und somit versuche ich dann immer, mit etwas Ablenkung, einen „freien und klaren Kopf“ zu bekommen. Dabei bin ich auf die Neuerscheinungen im November gestoßen. Klar musste ich darin gleich mal herumstöbern und hab schon das eine oder andere Buch aufgeschrieben, welches ich gerne mal lesen möchte. Aber was soll ich euch sagen: Es kommen so viele schöne Bücher raus, dass ich diesen Post gleich mal teilen musste. Ich stelle euch heute die ersten 5 Romane vor, die mir direkt ins Auge gefallen sind. Vielleicht ist es ja sogar auch etwas für euch mit dabei. Falls ja, so schreibt mir doch in den Kommentaren, welches Buch euch denn sehr interessiert, und ob ihr es sogar gleich kaufen, bzw. vorbestellen würdet.

Ich wünsche euch nun viel Spaß mit meinen ersten 5 Neuerscheinungen im Monat November.
Eure Shelly


Neu im November: Taschenbücher



(Bildquelle siehe *hier*)
Titel: Nachtspiel
Autor: Catherine Shepherd
Verlag: Kafel-Verlag
Taschenbuch mit 348 Seiten
Erscheint am: 01.11.2017

Inhalt:
Rechtsmedizinerin Julia Schwar beherrscht ihren Job wie kaum jemand sonst. Mit dem Tod kann sie umgehen, nicht aber mit den Albträumen, die ihr in letzter Zeit den Schlaf rauben. Hartnäckig konzentriert sie sich daher auf die Jagd nach einem Frauenmörder, der sein Opfer zuvor grausam gefoltert und dann achtlos in den Kofferraum eines Kleinwagens gestopft hat. Obwohl sich der ermittelte Täter kurz darauf das Leben nimmt, landet eine weitere Leiche auf Julias Obduktionstisch. Kriminalkommissar Florian Kessler geht von einem neuen Fall aus, doch für Julia sprechen die Spuren eine andere Sprache. Als sie endlich die Handschrift des Mörders entziffert, muss sie erkennen, dass sie längst selbst in der Falle sitzt und dem Spiel eines unberechenbaren Serienkillers ausgeliefert ist...



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(Bildquelle siehe *hier*)
Titel: Beim Leben meiner Mutter
Autor: Rowan Coleman
Verlag: Piper-Verlag
Taschenbuch mit 416 Seiten
Erscheint am: 02.11.2017

Inhalt:
Als Marissa stirbt, beschließen ihre beiden Töchter Luna und Pia nach Brooklyn, Marissas Geburtsort, zu reisen. Hier wollen sie mehr über das dunkle Geheimnis erfahren, das ihre Mutter jahrelang gehütet und sie schließlich zugrunde gerichtet hat. Doch die beiden Schwestern stoßen nur auf noch mehr Fragen, statt auf Antworten. Bis Luna eines Tages eine rätselhafte – ja, magische – Erfahrung macht: Sie begegnet ihrer Mutter als junge Frau, im Sommer 1977. Erst glaubt Luna, verrückt geworden zu sein. Doch dann wird ihr klar: Wenn sie tatsächlich die Fähigkeit besitzt, durch die Zeit zu reisen, dann kann sie auch die Vergangenheit ändern. Doch ist es möglich, das Leben ihrer Mutter zu retten, ohne ihr eigenes zu opfern?




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(Bildquelle siehe *hier*)
Titel: Das Papiermädchen
Autor: Guillaume Musso
Verlag: Piper-Verlag
Taschenbuch mit 496 Seiten
Erscheint am: 02.11.2017

Inhalt:
Der Schriftsteller Tom Boyd hat geschafft, wovon viele träumen: Er lebt in Malibu, fährt einen Sportwagen und liebt eine berühmte Pianistin. Doch als die ihn verlässt, stürzt er in eine tiefe Krise. Obwohl seine Fans sehnsüchtig darauf warten, sieht Tom sich außerstande, einen neuen Roman zu schreiben. Da raucht eines Abend eine hübsche junge Frau bei ihm auf. Sie behauptet, Billie zu sein, eine seiner Figuren. Sie sei versehentlich aus dem Buch gefallen. Tom traut seinen Ohren nicht. Aber eher er sich's versieht, überredet Billie ihn, mit ihr eine abenteuerliche Reise anzutreten, die in Mexiko beginnt und bis nach Paris führen wird.





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(Bildquelle siehe *hier*)
Titel: Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen
Autor: Lars Simon
Verlag: dtv-Verlag
Taschenbuch mit 320 Seiten
Erscheint am: 10.11.2017

Inhalt:
Der Trindemossen, ein Wald voller Magie am Rande Göteborgs, birgt viele Geheimnisse. Gemeinsam mit Mops Bölthorn macht Lennart Malmkvist sich dahin auf, um Prof. Dr. Titus Hellström zu besuchen. Er soll Lennart dabei helfen, endlich die Dunklen Pergamente in seinen Besitz zu bringen. Aber Hellström wirkt seltsam entrückt, und die Polizei ist vor Ort: Offenbar wurde Hellströms Frau entführt... Ein weiteres Mal versucht Lennart, Ordnung in das magische Chaos um sich herum zu bringen. Und muss sich am Ende entscheiden: zwischen den Dunklen Pergamenten und Bölthorn, den er nun doch ins Herz geschlossen hat.





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(Bildquelle siehe *hier*)
Titel: Tochter des dunklen Waldes
Autor: Katharina Seck
Taschenbuch mit 416 Seiten
Erscheint am: 24.11.2017

Inhalt:
Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus ihrem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm...

Montag, 23. Oktober 2017

[Gemeinsam Lesen 12/2017] Seelenbücher

Hallo ihr Lieben!

Die Woche schleicht sich so langsam dahin. Irgendwie hatte ich gestern das Gefühl, dass der Montag ewig andauert und einfach nicht zu Ende geht. Kennt ihr solche Tage auch? Vielleicht liegt es aber auch am Wetter. Man schiebt ja sonst auch alles aufs Wetter. Aber die Sonne hat nun auch Würzburg verlassen und es regnet fast durchgehend. Da ist es doch kein Wunder, dass man sich einfach nur ins Bett legen möchte, gemeinsam mit einem schönen Roman, und somit der Tag einem ewig lang vorkommt.

Und somit kommen wir zur Aktion „Gemeinsam Lesen“ vom Blogger-Duo Schlunzen-Bücher, die jeden Dienstag stattfindet:

1. Frage: Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese immer noch den Thriller „Was ich getan habe“ von Anna George (aus dem btb-Verlag). Irgendwie werde ich nicht richtig warm mit der Geschichte und somit zieht es sich in die Länge. Aus diesem Grund bin ich erst auf Seite 203 von insgesamt 318 Seiten.

2. Frage: Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Ja, das hier war genau das, was sie konnte und was sie ausmachte.

3. Frage: Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Wie ich eben schon geschrieben habe: Ich werde nicht richtig warm mit diesem Thriller. Es hieß zwar, wer „Gone Girl“ mag, würde dieses lieben. Jedoch trifft das gar nicht auf mich zu. Ich hab „Gone Girl“ geliebt, aber hier? Würde es eben keinen Mord geben, würde ich eher sagen, es handelt sich dabei um eine Liebesgeschichte. Denn man erfährt, wie sie sich kennen und lieben gelernt haben. Tja, aber für einen Thriller erwarte ich schon etwas mehr Spannung. Wer weiß, vielleicht kommt sie noch auf den letzten 100 Seiten. (Was jedoch etwas schade wäre!)

Inhalt:
Mein Name ist David James Forrester. Ich bin Anwalt. Heute Abend um 18 Uhr 10 habe ich meine Frau getötet. Dies ist meine Aussage.

4. Frage: Habt ihr Seelenbücher, die euch bis heute in Erinnerung geblieben sind?
Ja, so ein Buch besitze ich. Und ich bin immer noch so gefesselt von der Geschichte. Wenn ich nur daran denke, kommen mir die Tränen in den Augen. Und das liegt leider an dem traurigen Ende in diesem Buch. (Übrigens, es war das erste Buch, wo ich wirklich am Ende geheult habe!) Es handelt sich um „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger. Es ist jetzt schon wirklich Jahre her, dass ich es gelesen habe, aber ich kenne die Geschichte noch in und auswendig. So als ob ich es eben erst beendet habe. Als er dann verfilmt im Kino lief, musste ich ihn mir auch unbedingt ansehen.
Somit ein kleine Buchtipp an euch, wenn ihr Liebesromane liebt: Liest es, ihr werdet es nicht bereuen!


Das waren wieder die 4 Fragen für den Dienstag. Doch nun möchte ich von euch wissen, wie sieht
es bei euch aus? Habt ihr ein Buch, was immer noch bei euch so stark in den Erinnerungen vorhanden ist? So schreibt mir doch eure Antworten als Kommentar hier unter diesen Post oder auf meiner Facebook-Seite.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche. Lasst euch nicht stressen und viel Spaß beim Lesen eurer Lektüre.
Eure Shelly

Sonntag, 22. Oktober 2017

[Rezension] "Die Königschroniken - Ein Reif von Eisen" von Stephan M. Rother

Die Königschroniken


Ein Reif von Eisen

von Stephan M. Rother

aus dem Rowohlt (Polaris) – Verlag


1. Band der „Königschroniken“

Klappbroschur mit 384 Seiten
Deutsche Erstausgabe: Oktober 2017

ISBN-Nr.: 978-3499273568
Preis Buch (14,99€)
Preis E-Book (9,99€)



Inhalt:
Der Kampf um die Macht hat begonnen.
Im Kaiserbereich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor. Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit, die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahe. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte First. Dich welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern, Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?

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Meine Meinung:
Aufmerksam auf den Start der neuen Fantasy-Reihe „Die Königschroniken“ bin ich durch den Verlag selbst geworden. Der Autor Stephan M. Rother stellte mit seiner Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse 2017 den Start der Reihe vor. Und dieses konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Somit ein großes Dankeschön an den Verlag Rowohlt, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, sowie eine tolle Vorpremiere veranstaltet haben.

Allein das Cover spricht mich schon sehr an. Vor einem schwarzen Hintergrund sieht man sofort ein Symbol mit einem Baum drauf. Sobald man den Untertitel und die kurze Inhaltsangabe gelesen hat, kann man sich gut vorstellen, dass es sich hierbei um „den Reif von Eisen“ handeln soll. Diese silbermatte Farbe könnte sehr gut das Eisen darstellen, und der Baum in der Mitte die heilige Esche, um die es sich unter anderen in der Geschichte handelt. Hervorgehoben wird es durch einen Feuerschweif, was wohl auf die Kriege zwischen den Völker hinweisen soll. Und wenn man leicht mit der Hand über das Cover streift, kann man eine Hervorhebung des „Reif von Eisen“, sowie dem Titel spüren. Für mich persönlich ein sehr schönes und schlichtes Cover, was auch sehr gut zur eigentlichen Geschichte passt, ohne das viel verraten wird.

Auch der Titel, sowie der Untertitel, passen sehr gut zur Geschichte. Es wird zwar aus 4 verschiedenen Perspektiven, aus verschiedenen Völkern geschrieben, jedoch merkt man gleich beim Lesen, dass es sich dabei um einen Machtkampf handelt. „Ein Reif von Eisen“ bezieht sich daher genauer gesagt um den Charakter Morwa, der ein Stammesführer von den Völkern des Nordens ist. Ich selbst hab es so verstanden, dass man es mit einer Krone gleichstellen könnte. Er muss nämlich seinen Nachfolger in der schweren Zeit des Machtwechsel ernennen, der dann seinen „Reif aus Eisen“ trägt. Aber nur, wenn er es selbst schafft, durch einen Sieg von allen Völker aufzusteigen. Dementsprechend denke ich, dass der Haupttitel „Die Königschroniken“ auch mit diesem Machtwechsel zwischen Morwa und seinen Nachfolger(n) zu tun haben könnte.

Zitat: „Wenn du König bist, dann musst du es sein, der die Fragen stellt. Und die anderen müssen dir antworten. Und die Antworten auf ihre Fragen musst du kennen, bevor es ihnen auch nur in den Sinn kommt, diese Fragen zum Ausdruck zu bringen.“ (Seite 36)

Die Idee hinter den 1. Band der Königschroniken verpackte uns der Autor mit 4 verschiedene Charakteren und einer spannenden Geschichte. Zwar wird man als Leser gleich ins „kalte Wasser“ geworfen und man befindet sich gleich mitten im Geschehen, doch nach ein paar Kapiteln, wo man nach und nach die einzelnen Charaktere und ihre „Missionen“ kennen lernt, ist man wie in einem Bann gezogen. Sei es der Stammesführer Morwa, der versucht, durch „Kriege“ die Völker aus den Norden unter seiner Macht zu bekommen und dabei auf die mysteriösen Frau aus dem Oasenvolk stößt, die ihm nicht mehr von der Seite weicht. Sie hilft ihm immer wieder neue Kraft zu schöpfen, denn Morwa muss nicht nur die Völker zusammen bringen, sondern auch seinen Nachfolger ernennen. Auf diesem Weg begleitet ihn seine uneheliche Tochter Sölva, die in dieser Tetralogie auch eine große Rolle spielt. Sie verfolgt gebannt die Taten ihres Vaters, sowie ihrer Brüder und versucht selbst zu entscheiden, wer wohl der Nachfolger sein könnte. Dabei freundet sie sich mit der fremden Frau an und lernt dabei, sie immer besser zu verstehen. Dabei geraten Sölva, ihre Brüder und Morwa in Gefahren und Hinterhalte, wodurch die Spannung immer mehr steigt. Auf der anderen Seite des Landes lernen wir den Charakter Leyken kennen. Sie versucht als einzige Überlebende nach einem Überfall auf ihren Volk ihre Schwester Ildris zu suchen, welche verschleppt wurde. Ihr Weg bringt sie in die Rabenstadt, welche von der heiligen Esche mehr oder weniger beherrscht wird. Sie wird erst selber gefangen genommen, aber lernt nach und nach auch die schönen Seiten des Kaiserreichs kennen. Doch sie macht dabei auch einige Entdeckungen, die auf mystische Weise nicht normal erscheinen und wohl eine Bedrohung darstellen. Als letzten Charakter dieser Tetralogie lernen wir Pol kennen, der unter ärmsten Verhältnissen in der reichen Kaiserstadt lebt. Von ihm selbst wird noch nicht viel verraten. Er wird bei einer Anhörung eines gotteslästernen Gefangen fest genommen und rechnet selbst mit dem Ende seines bisherigen Lebens. Doch die Obersten haben eine Mission für ihn. Er könnte die vergessenen Götter besänftigen, die gerade ihren Zorn verüben.

Diese 4 Charaktere tauchen immer Kapitel für Kapitel auf, welche im Wechsel im Buch vorhanden sind. Dabei sind die Kapitel nicht zu kurz oder zu lang, und jedes Kapitel ist auch für sich selbst abgeschlossen. Dabei wechseln wir immer wieder die Sicht vom Norden auf Süden des Landes, und dabei wird einem beim Lesen klar, dass die 4 Charaktere zwar in unterschiedlichen Gegenden leben, andere Missionen haben, aber doch alle das gleiche sehen und es verhindern vollen: Das Zürnen der vergessenen Götter. Der Autor bringt dabei auch in jedem Kapitel eine gewisse Spannung auf, dass man regelrecht den einzelnen Charakteren mitfiebert. Manche Stellen sind schon etwas gemein, wo gerade am Ende eines Kapitel etwas sehr unvorhergesehenes passiert und man erst mal durch die anderen Charaktere sich lesen muss, um zu wissen, wie es mit diesem einen einzelnen Charakter weiter geht. Aber das würde ich persönlich nicht als negativ ansehen, sondern steigert eher die allg. Spannung in diesem Roman. Auch dass es bei dem 1. Band um ein offenes Ende geht, kommt es einem beim Lesen nicht so vor. Ich persönlich hatte nicht das Gefühl, dass sich hier ein großer Cliffhänger befindet. Natürlich ist die Spannung gestiegen, wie es nun im 2. Band „Ein Reif von Bronze“ weitergeht, der am 27.03.2018 erscheint. Jedoch denke ich, dass man sich ohne Komplikationen im nächsten Band wiederfindet.

Mein Fazit:
„Die Königschroniken – Ein Reif von Eisen“ von Stephan M. Rother ist ein toller Auftakt zu einer Tetralogie. Durch die unterschiedlichen Erzählungsansichten der 4 Hauptprotagonisten verleiht es diesem Roman seine eigene, gewisse Spannung und man fiebert der ganzen Geschichte richtig mit. Nicht nur für Fantasy-Fans sind „Die Königschroniken“ zu empfehlen, sondern auch für die Leser, die gerne etwas in die „mittelalterliche Zeit“ mit viel Spannung und Abenteuer abtauchen wollen. Ich selbst hatte ein großes Vergnügen daran, diesen Roman für euch zu lesen und freue mich schon sehr, wenn Ende Januar es mit Sölva, Morwa, Pol und Leyken weiter geht.